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Foto von einer Veranstaltung des Wettbewerbs für vorbildliche Bürgerbeteiligung im Jahr 2018, auf der Bühne stehend

Staatssekretär Flasbarth bei einer Veranstaltung des letzten Wettbewerbs zu vorbildlicher Bürgerbeteiligung im Jahr 2018

Foto: BMU/Sascha Hilgers

Am 25. Februar 2020 zeichnet Bundesumweltministerin Svenja Schulze Deutschlands vorbildlichste öffentliche Einrichtungen in puncto „Verstetigung von Bürgerbeteiligung“ aus. Die Prämierung ist eingebettet in ein vielseitiges Programm: 

In öffentlichen Pitch-Präsentationen stellen die 11 Nominierten ihre Verstetigungsprozesse einer interdisziplinären Jury von Expertinnen und Experten, Bürgerinnen und Bürgern sowie Patinnen und Paten aus den Gewinnerprojekten des letztjährigen Wettbewerbs vor. 

Drei vielseitige Fach-Workshops bieten anschließend Gelegenheit zum Austausch, Reflektieren und Weiterdenken. Die Workshops finden zu folgenden Themen statt: 

  • „Wege zur Verstetigung von Bürgerbeteiligung in der Verwaltung“ mit Hans Hagedorn, Partizipationsbeauftragter des Nationalen Begleitgremiums Endlagersuche
  • „Blick ins Ausland – Was wir von den Nachbarn zum Thema Bürgerbeteiligung lernen können“  mit Daniel Hilligsmann, Berater des Ministerpräsidenten, Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
  • „Leitlinien guter Bürgerbeteiligung – Wissenschaft trifft Praxis“ mit Kathrin Bimesdörfer, Beteiligungsexpertin (IFOK GmbH) und Mitautorin der Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Bundesumweltministerin Svenja Schulze eröffnet die Prämierung durch ein offenes Kurzgespräch mit der Moderation zum Thema Verstetigung und Beteiligung im BMU bevor es anschließend zum feierlichen Höhepunkt der Veranstaltung kommt: Der Prämierung der Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter diesem Link bis zum 11.02.2020 möglich. Das aktuelle Programm ist hier verfügbar. Wir würden uns freuen, Sie an dem Tag begrüßen zu dürfen.

Hintergrund
Vom 1. September bis zum 22. Oktober 2019 konnten öffentliche Einrichtungen ihre Bewerbungen einreichen und zeigen, wie sie Bürgerbeteiligung verstetigt haben – dabei wurden folgende drei Kategorien unterschieden:  

  • Von Verwaltung vorangetrieben: Hier hat die Verwaltung selbst den Prozess vorangetrieben. Beispielsweise gibt es nach der erfolgreichen Durchführung eines oder mehrerer Beteiligungsverfahren den Beschluss, Beteiligungsbeauftragte zu benennen oder ein Beteiligungsreferat einzurichten.
  • Von öffentlichem Unternehmen vorangetrieben: Diese Kategorie beschreibt den Fall, bei dem etwa Stadt- und Gemeindewerke oder andere öffentliche Unternehmen ein oder mehrere Beteiligungsprojekte erfolgreich durchführen und Bürgerbeteiligung in ihrer Organisation verstetigen.
  • Von Bürgerinnen und Bürgern vorangetrieben: In diese Kategorie fallen Verstetigungsprozesse, bei denen der maßgebliche Impuls von den Bürgerinnen und Bürgern kommt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn zunächst auf zivilgesellschaftlicher Ebene ein Beteiligungsrat eingerichtet wird, dem die Verwaltung im weiteren Verlauf beitritt und aktiv mitgestaltet.

Auf Basis der Bewerbungsunterlagen hat die Jury 11 Nominierte für das Finale ausgewählt. Neben den Preisen in den drei Hauptkategorien kann die Jury je einen Sonderpreis für Innovation und Kooperation verleihen.

Weitere Informationen und Hintergründe zum Wettbewerb sind unter www.vorbildliche-buergerbeteiligung.de verfügbar.

Artikel: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit